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Hiermit laden wir herzlich ein zur Ausstellung von „Schönlinge“ vom 5.11.-18.12.2016 in die Dominikanerkirche, Münster.

Anfang 2015 gründeten wir, Lisa Haalck, selbst seit 17 Jahren von kreisrundem Haarausfall betroffen, und Ingrid Hagenhenrich, das Foto- und Mutmachprojekt „Schönlinge“. Ein Jahr lang reisten wir durch ganz Deutschland, Österreich und Luxemburg und besuchten und fotografierten dort 26 Frauen an ihren Wohn- und Wohlfühlorten. So sind natürliche und unverstellte Bilder entstanden, Momentaufnahmen mit ihren Kindern, PartnerInnen oder alleine, draußen und drinnen, so persönlich und intim, wie jede es mochte.

Die Ergebnisse dieser Reise sind nun in Form einer Wanderausstellung in den Heimatorten der Frauen zu sehen. Die Ausstellung stellt zwei Aspekte besonders in den Fokus. Zum einen möchten wir für mehr Aufklärung über Alopecia Areata sorgen. Zum anderen begeben wir uns auf die Suche nach Schönheit und Weiblichkeit, trotz oder gerade wegen einer Glatze und wollen so zu einem Diskurs über Schönheitsideale, Erwartungen und die Ästhetik des Ungewöhnlichen, des Anderen und des Unperfekten anregen.

Los geht es am 5.11.2016 um 17h in der Dominikanerkirche in Münster. Das Grußwort zur Eröffnung hält der Bürgermeister der Stadt Münster, Gerhard Jocksch, in Vertretung des Oberbürgermeisters und Schirmherrn der Stadt Münster, Markus Lewe. Es gibt Sekt und Musik, jede Menge spannende Menschen und wunderschöne Bilder. 

Und wer es am 5. November nicht schafft: Die Ausstellung ist bis zum 18.12.16 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind immer Di-Fr von 15-18h und Sa+So von 14-18h. Der Eintritt ist frei.

Gerne weitererzählen, Werbung machen, Freund einladen, Betroffenen Mut machen, teilen…ALOPECIA AREATA AWARENESS rules!

Wir freuen uns über euer Kommen,

Lisa & Ingrid

 

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2 Gedanken zu “*5.11.-18.12.16 Schönlinge-Ausstellung

  1. Ich habe den Bericht vom 04.11.206 der WDR Lokalzeit Münsterland gesehen und muss sagen, dass ich schwer begeistert bin. Meine Tochter – heute 14 – trägt seit 2013 ihre Glatze mit Stolz! Natürlich muss sie sich mit ihrem Umfeld genauso auseinandersetzen, wie alle anderen auch.
    Weiter so!

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  2. Wir sind am 19.11. ganz ahnungslos und unwissend in die Ausstellung gestolpert und waren begeistert von den Fotos – und anschließend sehr berührt und beindruckt. Bei kahlen Köpfen, Haarausfall hatten wir bis dahin nur Chemotherapie assoziiert. Alopecia areata – nun wissen wir, was das ist und dank der ausführlichen Auskunft der beiden betroffenen Frauen am Kircheneingang haben wir vielleicht auch eine wage Ahnung bekommen können, was es bedeutet, daran zu leiden, sich damit abfinden zu müssen, schließlich damit leben zu können und zu wollen.
    Wir hoffen, dass es vielen Betrachtern dieser Ausstellung ähnlich geht, wie uns. Darum sollte auch in anderen Kirchen, anderen Orten diese Austellung über AA informieren – auch und vor allem, damit sich viele betroffene Menschen damit nicht mehr so alleine fühlen – und auch nicht mehr so desinformiert und ausgegrenzt im grausamen Wechselbad zwischen Hoffnung und Verzweiflung.
    Wir danken für diese aufklärende Ausstellung!

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